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Mobile Bedrohungen auf dem Vormarsch: Angriffe auf Mobilgeräte nehmen zu

60 Prozent der Zugriffe auf Unternehmensressourcen erfolgen über mobile Endgeräte – Tendenz steigend. Doch auch die Angriffe auf diese Geräte nehmen rasant zu. Dies zeigt der aktuelle Global Mobile Threat Report des US-Sicherheitsanbieters Zimperium. Die Zahl der Malware-, Spyware- und Phishing-Angriffe auf Mobilgeräte stieg im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent.

Durchschnittliche Lesezeit: ca. 2 Minuten

Zunahme von Malware-, Spyware- und Phishing-Angriffen

Laut Report fanden die Sicherheitsexpertinnen und -experten im Durchschnitt 77 000 neue Malware-Samples pro Monat, darunter gefährliche Programme wie Dirty RatMilad, MoneyMonger und Dark Herring. Diese Programme richten auf Mobilgeräten erheblichen Schaden an. Sie können heimlich sensible Informationen stehlen, finanzielle Transaktionen manipulieren oder weitere betrügerische Aktivitäten ausführen.

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SMS-Phishing-Attacken überholen E-Mail-Phishing

Besonders besorgniserregend sind die SMS-Phishing-Attacken, die mittlerweile erfolgreicher sind als E-Mail-Phishing. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer von SMS-Phishing zu werden, ist sechs- bis zehnmal höher als bei E-Mail-Angriffen. Zudem sind 80 Prozent der gefälschten Websites speziell auf mobile Geräte ausgerichtet oder zielen auf Mobil- und Desktop-Computer gleichermassen ab.

Illustration eines Smartphones mit einem anonymen Chatpartner, umgeben von Geldscheinen, Kreditkarten und Dokumenten – eine visuelle Darstellung typischer Online‑Betrugsmaschen, die hilft, betrügerische Messenger‑Nachrichten erkennen und vermeiden zu können.
Abbildung 1 Hacks werden barrierefrei. Angriffe auf Unternehmen kommen vermehrt über mobile Endgeräte. Quelle: Bing

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Keine signifikanten Unterschiede zwischen Android und iOS in Bezug auf Sicherheit

Zwischen Google Android und Apple iOS bestehen gemäss Report keine signifikanten Unterschiede bezüglich Sicherheitslage. Im Jahr 2022 verzeichneten sowohl das Betriebssystem Android als auch iOS eine Zunahme von Schwachstellen. In Android wurde ein Anstieg kritischer Schwachstellen festgestellt, während bei iOS 80 Prozent der endeckten Zero-Day-Lücken ausgenutzt wurden. Zero-Day-Lücken können so lange von Schadprogrammen ausgebeutet werden, bis sie durch ein nachfolgendes Sicherheitsupdate geschlossen werden.

Risiko von Apps mit Cloud-Speicheranbindung

Ein weiteres Risiko stellen Apps dar, die eine Anbindung an Cloud-Speicher haben. Laut Studie wiesen ein Prozent dieser Apps unsichere Speicherkonfigurationen auf. Dadurch werden solche Apps zu gefährlichen Angriffszielen von Cyberkriminellen.

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Vergrösserung der Angriffsfläche durch Mobilgeräte und Apps

Die zunehmende Nutzung von Mobilgeräten und Apps erweitert die Angriffsfläche erheblich. Unternehmen müssen daher ihre Mobile-Security-Massnahmen verstärken, um personenbezogene Daten und sensible Informationen zu schützen. Bereits 60 Prozent der Endpunktzugriffe auf Unternehmensressourcen erfolgen über mobile Geräte, was auf einen anhaltenden Trend hinweist.

Mobile Geräte vergrössern die Angriffsfläche enorm.

Die Sicherheit von Mobilgeräten spielt eine entscheidende Rolle, da sie unseren Arbeitsalltag, die Kommunikation, Reisen, Zahlungen und Informationsbeschaffung massgeblich beeinflussen. Unternehmen sollten daher die Sicherheit ihrer mobilen Geschäftsprozesse stets im Auge behalten.

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