Suche

Sicheres Arbeiten im Homeoffice

Eine Illustration, die noch einmal alle Sicherheitsaspekte in Stichpunkten auflistet.

Datensicherheit kann manchmal wie ein lästiger Begleiter erscheinen, der uns ständig daran erinnert, vorsichtig zu sein. Doch Bequemlichkeit kann zum Feind werden, wenn es um den Schutz deiner Daten geht. Es mag verlockend sein, Abkürzungen zu nehmen, Sicherheitsvorkehrungen zu ignorieren oder aus Zeitnot den einfachen Weg zu gehen. Aber genau das ist der Moment, in dem du angreifbar wirst. Es ist Zeit, bewusster zu handeln und deine digitale Sicherheit ernst zu nehmen.

Durchschnittliche Lesezeit: ca. 2 Minuten

Collage aus buntem Papier und Aquarellfarben, die eine Person zeigt, die vor digitalen Geräten wie Smartphone, Laptop und Tablet steht. Um die Person herum sind Sicherheits-Symbole wie Schlösser und Warnschilder angeordnet. Die Person wirkt unsicher, was das Dilemma zwischen Bequemlichkeit und Datensicherheit verdeutlicht.
Abbildung 1 Zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit – der innere Kampf beim digitalen Ankerwerfen. Quelle: Illustration erstellt mit OpenA

Links, Pop-ups, SMS: Erst lesen, dann denken, dann klicken

Im digitalen Ozean lauern viele Gefahren, und sie verstecken sich oft hinter harmlos wirkenden Links, Pop-ups oder SMS-Nachrichten. Bevor du auf einen Link klickst, halte inne. Lies die Nachricht sorgfältig, denke über den Absender nach und überlege, ob der Inhalt wirklich vertrauenswürdig ist. Ein unüberlegter Klick kann dich in die Fänge von Cyberkriminellen führen, die nur darauf warten, deine Daten abzugreifen.

 

Passwörter: Ein Schlüssel für alles? Besser nicht

Die Versuchung ist gross, dasselbe Passwort für mehrere Konten zu verwenden. Schliesslich ist es so viel einfacher, sich nur ein Passwort merken zu müssen. Aber merke dir: Ein Passwort, das für alles genutzt wird, öffnet auch alle Türen gleichzeitig – für jeden, der es in die Finger bekommt. Verwende stattdessen einen Passwortmanager, der für jedes Konto ein einzigartiges, sicheres Passwort generiert. Und wenn du es wirklich ernst meinst, aktiviere die Zwei-Faktor-Authentisierung. So stellst du sicher, dass nur du auf deine Konten zugreifen kannst, selbst wenn jemand dein Passwort knackt.

[Weiterlesen: Sichereres Surfen mit Googles Sicherheitscheck]

Eine Illustration, die die Zwei-Faktor-Authentisierung veranschaulicht.
Abbildung 2 Zwei-Faktor-Authentisierung (two factor authentication) schützt kritische Login- und Bezahlvorgänge.

Sicher installieren: Achte auf die Quellen

Nicht jede App ist dein Freund, und das gilt besonders für solche, die aus unsicheren Quellen stammen. Installiere nur Apps, die du aus vertrauenswürdigen Quellen beziehst. Verzichte darauf, private Programme wie Spiele auf deinen geschäftlichen Geräten zu installieren. Denn wer weiss, welche versteckten Gefahren sich hinter diesen vermeintlich harmlosen Anwendungen verbergen.

 

Regelmässig updaten: Schliesse Sicherheitslücken

Software ist nie perfekt, und Sicherheitslücken werden immer wieder entdeckt. Deshalb ist es entscheidend, dass du deine Programme und Apps regelmässig aktualisierst. Updates schliessen bekannte Sicherheitslücken und machen es Hackern schwerer, in dein digitales Reich einzudringen. Es mag lästig erscheinen, doch diese wenigen Minuten, die du für ein Update investierst, können dich vor grösseren Problemen bewahren.

[Weiterlesen: Mit diesen einfachen Mitteln verbesserst du deine Online-Sicherheit]

 

Kein Raum für Bequemlichkeit: Öffentliche WLANs und Backups

Es mag praktisch sein, unterwegs ein öffentliches WLAN zu nutzen, aber ohne Virenschutz ist das ein Spiel mit dem Feuer. Cyberkriminelle lieben es, solche Netzwerke zu überwachen und ungeschützte Daten abzugreifen. Vermeide es, sensible Informationen über öffentliche WLANs zu versenden, und sorge dafür, dass dein Gerät immer geschützt ist. Und vergiss nicht: Regelmässige Backups deiner Daten sind ein Muss. Denn nur so bist du gewappnet, wenn es doch einmal zu einem Datenverlust kommen sollte.

[Weiterlesen: Sicheres Surfen im Hotel: Tipps vor der Anmeldung und Massnahmen nach einem möglichen Hack]

 

Checkliste: Deine wichtigsten Sicherheitsmassnahmen im Überblick

  • Links, Pop-ups, SMS: Erst lesen, dann denken, dann klicken.
  • Passwörter: Niemals Passwörter wiederverwenden. Verwende einen Passwortmanager und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentisierung.
  • Sicher installieren: Nur Apps aus sicheren Quellen installieren. Keine privaten Programme auf geschäftliche Geräte.
  • Regelmässig updaten: Aktualisiere deine Software regelmässig, um Sicherheitslücken zu schliessen.
  • Kein Raum für Bequemlichkeit: Keine öffentlichen WLANs ohne Virenschutz nutzen und regelmässige Backups machen.
Eine Illustration, die noch einmal alle Sicherheitsaspekte in Stichpunkten auflistet.

Ähnliche Beiträge

Illustration zu KI‑Betrugsanruf erkennen: Eine mit künstlicher Intelligenz erzeugte, betrügerische Anrufsituation wird dargestellt, bei der ein vermeintlich vertrauter Kontakt angerufen wird.

Könnte dich dieser KI-Betrugsanruf hereinlegen? So kannst du ihn erkennen.

Du erhältst einen Anruf von einer vermeintlichen Angehörigen, die behauptet, entführt worden zu sein und dringend Lösegeld zu benötigen. Die Stimme klingt vertraut – doch...

OneNote – fünf Tipps für Poweruserinnen und Poweruser

Bereit für den finalen Schritt zur OneNote-Meisterschaft? Im ersten Teil haben wir die Grundlagen abgedeckt, im zweiten einige Geheimnisse gelüftet. Jetzt ist es Zeit, dich...

Dein Telefon spioniert dich aus – doch anders, als du vermutlich denkst. Teil zwei: Diese Apps spionieren dich aus

Dass wir mit unseren Geräten einen Strom an Daten hinterlassen, dessen waren wir uns doch schon längst bewusst. Spätestens seit wiederholten Facebook- und WhatsApp-Skandalen sollte...

Ähnliche Beiträge

Eine menschliche Hand nähert sich einer halbtransparenten, digital wirkenden Hand aus leuchtenden Lichtlinien. Zwischen beiden Händen bleibt ein kleiner Abstand. Im dunklen Hintergrund schweben weiche, geometrische Formen aus transluzentem, mikroplastikähnlichem Material, die sanft glühen.

KI‑Freundschaften – von Nähe, Projektion und dem Spiegel im Algorithmus

KI-Freundschaften sind weder gefährlich noch harmlos. Sie sind etwas Drittes: ein Spiegel mit Rückkopplung. Ein System ohne Gefühle, das dennoch Gefühle auslöst. Ein Gegenüber, das...
Ein surreal gezeichnetes Sofa aus kleinen, transluzenten Plastikbausteinen, aus dem Kabel, QR-Codes und digitale Partikel herauswachsen. Die Illustration wirkt leicht ironisch und verspielt, mit subtilen Cyberpunk-Anklängen und futuristisch-abstrakten Details.

Tutti, Ricardo & Co. – Chat, Klick, Komplett‑Plünderung

Du willst nur das alte Sofa oder die Gitarre loswerden, und plötzlich meldet sich eine interessierte Person auf Tutti ......
TEAM GREENITS - Dominik Neuffer

Dominik Neufer
Leitung Kommunikation

Du hast Fragen oder Anregungen?

Ich stehe jeden ersten Freitag im Monat für unsere Blogsprechstunde telefonisch unter +41 31 529 10 19 zur Verfügung. Gerne kannst du mir auch eine E-Mail an blog@greenits.ch schreiben.

Ich freue mich auf einen regen Austausch und interessante Gespräche.

Werbehinweis (Link mit Sternchen*)

Achtung: Affiliate-Link. Wenn du das verlinkte Produkt kaufst, bekommen wir eine Provision. Für dich ändert sich nichts am Preis. Nur fürs Protokoll: Wir stellen hier nur Produkte vor, die sich für uns in der Praxis bewährt haben.

Newsletter abonnieren

…und einen CHF 250 Gutschein erhalten!

Erhalte regelmässige Updates zu IT-Themen, profitiere von exklusiven Rabatten, sei immer informiert über unsere neuesten Produkte und entdecke inspirierende IT-Inhalte, Tipps und Tricks. Als Dankeschön schenken wir dir einen Gutschein im Wert von CHF 250 für deine nächste Shop-Bestellung.

Jetzt anmelden und profitieren!