Im zweiten Teil unserer Reise durch die Welt der KI-Freundschaften tauchen Seraphina, Edda und Dominik noch tiefer in die Grauzonen zwischen Unterstützung, Projektion und Abhängigkeit ein.
Was passiert, wenn digitale Nähe beginnt, echte Beziehungen zu ersetzen? Wann wird ein Gespräch mit einer KI zur emotionalen Gewohnheit? Und warum vertrauen manche Menschen Algorithmen inzwischen mehr als anderen Menschen?
Der Selbstversuch geht weiter – mit verschachtelten KI-Interaktionen, überraschenden Dynamiken und der Erkenntnis, wie subtil Bindung erzeugt werden kann.
Doch diesmal bleibt es nicht beim Experiment. Mit Dr.
Martina von Arx (TA-SWISS) sprechen wir über gesellschaftliche Folgen, technologische Verantwortung und die Frage, warum KI-Beziehungen überhaupt entstehen – und was sie über unsere Zeit verraten.
Vom „Beipackzettel“ für romantische KI-Chats über Sicherheitshinweise bis hin zu neuen KI-Begleitern, die unseren digitalen Alltag bündeln sollen:Diese Episode zeigt, wie nah Zukunft und Gegenwart bereits zusammengerückt sind.
Keine Schwarz-Weiss-Antworten. Keine Technik-Angst. Aber ein realistischer Blick auf eine Entwicklung, die längst begonnen hat.
Denn KI kann Nähe simulieren – doch sie stellt neue Fragen an unser Selbstbild, unsere Beziehungen und unsere gesellschaftlichen Grenzen.
Wenn Beziehungen programmierbar werden – wie definieren wir dann noch echte Nähe?
Reinhören. Mitdenken. Haltung prüfen.
⚠️ Hinweis: Diese Episode kann Spuren von emotionaler Selbstreflexion enthalten.